Für Wind und Wetter – die Soft Shell-Jacke von Scierra (08/2008)

 

altWas für ein Juli-Wetter! Die Sonne lacht vom Himmel und ein laues Lüftchen weht über das dänische Jütland. Schnell sind Fliegenrute und Brusttasche geschnappt sowie eine leichte Jacke übergeworfen. Ab geht’s ans Wasser. Nach zwei Bachforellen ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Das sieht nach Regen aus. Einen Aland später klopfen dicke Tropfen auf meiner Schulter an und der Wind frischt auf. Das macht mir aber überhaupt nichts aus – ich fische weiter. Nach zehn Minuten sind die Wolken verschwunden und die Sonne strahlt wieder vom blauen Himmel. Meine Soft Shell-Jacke von Scierra war der richtige Griff ins Jackenregal. Mir ist angenehm warm und der Regen prallt am strapazierbaren Gewebe locker ab. Ich weiß noch, wie ich früher meist mit einer olivgrünen Regenjacke, für die Atmungsaktivität noch ein Fremdwort war, und einem dicken Wollpulli darunter mein Glück auf Salmoniden versuchte. Zuerst gab’s kein Problem, wehe aber, ich musste ein paar Meter am Fluss entlanglaufen. Dann wanderte der Schweiß aus allen Poren direkt ins Gewebe und meine Klamotten fühlten sich klamm und unangenehm an. Heute ist alles anders. Gerade bei wechselhaftem Wetter greife ich gerne auf die atmungsaktive Soft Shell-Jacke zurück. Was versteckt sich eigentlich hinter dem Begriff Soft Shell? Es ist eine Kombination aus einer wetterfesten Hard Shell-Jacke und einem wärmenden Fleeceshirt. Das äußere Gewebe bietet Schutz, eine weitere Lage hält Wind und Wasser ab und eine Fleecelage spendet Wärme. Die Soft Shell-Jacke ist eine gegen (fast) alles. Wind, kurze Regenschauer und mit der richtigen Schicht-Bekleidung auch in den kalten Monaten meine treue Begleiterin an Fluss, Aue oder aufs Meer. Das Modell von Scierra besteht aus 95 Prozent Polyester und 5 Prozent Elasthan. Mit nur 629 Gramm Gewicht bietet die atmungsaktive Jacke einen angenehmen Tragekomfort. Leichte Regenschauer sind für die Soft Shell-Jacke kein Problem. Bei längeren Güssen wird’s allerdings unangenehm, da eine Kapuze fehlt. Der Wind beißt sich an dieser Jacke die Zähne aus. Die Wärme bleibt, wo sie hingehört – im Inneren. Die eng anliegenden Armbündchen lassen ebenfalls keinen Wind hinein. Ein steifer Hals gehört bei der Soft Shell-Jacke der Vergangenheit an. Der hohe mit Fleece abgesetzte Kragen bietet besten Windschutz, wirkt aber nicht beengend. Portemonnaie oder Handy finden in der aufgesetzten Brusttasche genauso Platz wie kleinere Fliegenboxen oder GPS-Geräte. Die Taschen rechts und links sind geräumig und teilweise mit Fleece ausgefüllt – eine Wohltat für kalte Flossen. Damit meine Nieren von unten keinen Zug bekommen, habe ich den Hüftbund mit Hilfe des Gummizuges etwas gerafft. Noch kurz ein paar kleine, aber nicht unwichtige Details: Die Reißverschlüsse sind alle mit überlappenden Gummidichtungen wasserdicht zu schließen und haben an jedem Verschluss griffige Zipper. Die Sturmleiste ist durchgehend und im Halsbereich umgenäht. Schmerzhaftes Einklemmen der Barthaare gib’s nicht mehr. Die Soft Shell-Jacke ist in Grün oder Orange im Fachhandel über Svendsen Sport erhältlich und kostet 129 Euro. Größen: S, M, L, XL und XXL. Internet: www.scierra.com
Elmar Elfers

 

Kommentare

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Klasse Jacke - gibt's nix! Finde ich vor allem zum Fliegenfischen und Spinnfischen prima, weil das gute Stück recht dünn (und trotzdem warm) ist und man so ganz gut beweglich bleibt ...
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Ein sehr schöne Softshell Jacke zum angeln oder auch wandern.
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