Das Gold der Pyrenäen
Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als vor ein paar Wochen eine elektronische Einladung von Salvelinus Fly Fishing in meinem E-Mailfach landete: Bachforellen-Fischen in den Spanischen Pyrenäen! Dass es dort solche fabelhaften Fließgewässer mit sehr gutem Forllenbestand gibt, hätte ich nie gedacht. Also machten Matthias und ich uns Ende Oktober 2011 auf den Luftweg nach Barcelona. Von dort ging’s mit dem Mietwagen weiter Richtung Arén. Nach gut zweieinhalb Autostunden erreichten wir unser urgemütliches Hotel und wurden auch gleich von unserem Guide, Iván Tarin, mit einem kräftigen “Olá” begrüßt. Bei einem erstklassigen Essen besprachen wir den Ablauf der nächsten vier Tag: zwei Gebirgsbäche und zwei Flüsse in verschiedenen Tälern sollten unsere Ziele sein.
In den ersten hieß es klettern und fischen im eiskalten Gletscherwasser.
Kurze Würfe und kleinste Hotspots wurden mit Nymphen und Caddis-Mustern abgefischt. Kleine, aber wunderschön gefärbte Bachforellen sprangen an leichten 3er Bachruten von Stromschnelle zu Stromschnelle. An den anderen beiden Gewässern kamen dann 5er und 6er Ruten zum Einsstz. Von Brücken sahen wir Salmoniden jenseits der 50-Zentimeter-Marke, große Barben und schöne Döbel. Mit Gammarus-Imitaten rückten wir den Forellen auf die Schuppen – mit Erfolg.
Wie es uns in den vier tollen Tagen in Spanien ergangen ist, was es mit erstklassiger Verpflegung am Wasser und anglerischen Möglichkeiten auf sich hat, das und vieles mehr gibt's in der Fisch&Fliege Ausgabe 30 im Frühjahr 2012. Und natürlich haben wir auch mit der Kamera gefilmt. Bewegte Bilder zum Trip laufen dann auf www.bissclips.tv




