Blog-Archiv
- Januar 2012(1)
- Dezember 2011(3)
- November 2011(2)
- Oktober 2011(1)
- September 2011(3)
- August 2011(2)
- Juli 2011(8)
- Juni 2011(4)
- Mai 2011(11)
- April 2011(10)
- März 2011(2)
- Februar 2011(4)
- Januar 2011(6)
- Dezember 2010(5)
- November 2010(12)
- Oktober 2010(18)
- September 2010(15)
- August 2010(28)
- Juli 2010(13)
- April 2010(5)
- März 2010(1)
- Februar 2010(2)
- Januar 2010(2)
Blog-Tags
![]() |
|
Tags >> Sunset
Sep
05
Gefangen, gebissen oder gerissen?Tagged in: Sunset
Noch vor wenigen Tagen am Nordkap beim Sportex Cup: Die Dorsche am Grund standen so dicht, dass wir einige außen hakten. Für mich ist das extrem ärgerlich. Zwar fügen wir größeren Dorschen dabei kaum wirkliche Verletzungen zu – sie können also auch zurückgestezt und natürlich sowieso gut verwertet werden. Doch gilt ein solcher, nicht deutlich im Maul oder Kopfbereich gehakter Fisch auch nicht als gefangen – für mich. Ein Fangfoto mit einem gerissenen Fisch kommt darum auch nicht in Frage… Und nicht selten sind es die ganz Großen, die eben nicht gebissen haben. Was denkt Ihr dazu?
Kein Riese, aber ein wirklich hübscher Schuppi. Ihm sollten auch noch andere folgen. Die wirklichen Ausnahmen dieser Session waren allerdings drei Friedfische anderer Art: zwei Brassen über 10 Pfund, der größere bei 67 Zentimetern. Und – wie ich finde der absolute Hammer – ein gigantischer Aland von nicht weniger als 59 Zentimetern bei 3.3 Kilo Gewicht!
Grund zur Freude, aber eben leider nicht ohne Einschränkung. Denn dieser Rekord-Aland biss beim Karpfenangeln auf Tigernüsse und nicht, weil wir es gezielt auf diese Art versuchten. Na und, mögen jetzt viele denken. Und ja, vielleicht sehe ich das zu eng. Aber die Freude über Ausnahmefänge ist natürlich wirklich größer, wenn wir es gezielt auf diese bestimmte Art abgesehen haben, oder? Zum Beispiel auf den Groß-Hecht im Bodden, die Riesen-Schleie in Südschweden oder eben große Karpfen. Zumindest wollten die drei XL-Friedlichen unsere Hakenköder wirklich und ein Fangfoto gab’s dann auch. Über den spektakulären Sonnenuntergang konnten wir uns dann wieder völlig ungetrübt freuen und letztlich bleibt ein Ausnahmefisch ein Ausnahmefisch, ob gerissen, gebissen, gezielt oder eben zufällig gefangen. Hauptsache glücklich! Cheers
|
























