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Endlich Urlaub (12/2007)

 

Tobias Norff
Tobias Norff
Nicht „Aus der Redaktion”, sondern „Raus aus der Redaktion” müsste es diesmal heißen. Mitte Oktober – endlich Urlaub! Ein paar Tage dem Hexenkessel entfliehen, Stress und Hektik hinter sich lassen. Na ja, nicht ganz. Erster Urlaubstag: Mit reichlich Futter und Echolot bewaffnet schüssel ich Bleifuß über die A24 Richtung Osten. Übermorgen soll es für drei Tage Karpfenangeln nach Mc Pomm gehen. Habe wenig Zeit, muss später noch Lebensmittel einkaufen. Einige Stunden später. Ein verheißungsvoller Platz steht unter Futter. Zufrieden fahre ich zurück nach Hamburg. Einkaufen, kurz mit der Freundin sprechen. Nächster Tag: Sachen packen steht auf dem Programm. Zwischen Benzinkocher suchen und Zelt flicken bleibt doch noch Zeit für ein paar Würfe am nahe gelegenen Altarm. Ab in den Keller – Spinnrute schnappen, Köderbox, Rucksack und los. Kann am Wasser mal wieder kein Ende finden. Beiße mich an einem Hecht fest, der meinen Köder zweimal verfolgt. Erwische ihn nicht! Es dämmert, als ich nach Hause komme. Schnell was essen, kurz mit der Freundin sprechen und weiter packen. Am nächsten Tag geht’s nach dem Frühstück gleich los gen Osten. Am See angekommen: Boot beladen, Stelle ansteuern, Boot entladen, Zelt, Rod Pod und Ruten aufbauen, füttern – fertig! Zeit für ein Bierchen. Drei Tage später: habe einigermaßen gut gefangen, wenig geschlafen, bin im Eimer. Zurück nach Hamburg. Kurz mit der Freundin sprechen, dann weiter an einen anderen See. Vorfüttern! Dann ab ins Bett. Nächster Tag: Bin schon früh mit Arnulf verabredet – Raubfischangeln! Es läuft gut. Wir fangen schöne Zander und Barsche. Auf dem Weg nach Hause mache ich einen kurzen Abstecher zum See – noch mal füttern! Zu Hause: Auto ausräumen, Auto einräumen, essen, kurz mit der Freundin sprechen, Bett. Der Wecker klingelt um 5.00 Uhr. Ich will vor Sonnenaufgang am Wasser sein, die Karpfen warten bestimmt schon. Bleibe bis zum Abend – kein Biss. Ärgerlich! Soll ich trotzdem weiter füttern? Abends Auto entladen, Raubfischsachen packen, Auto beladen, kurz mit der Freundin sprechen. Nächster Tag: Ich gönne mir Ruhe, stehe erst um 9 Uhr auf. Vertikalfischen steht auf dem Programm. Es ist schweinekalt und beißt nur mäßig. Immerhin bekomme ich ein paar Bisse und kann drei Fische landen. Langsam macht sich Erschöpfung breit. Der nächste Tag geht für Liegengebliebenes drauf: Ärger mit dem Stromanbieter, Termin bei meiner Bank, Altpapier wegbringen...  Letzter Urlaubstag: Bin mit Sven verabredet: Zander- und Barschangeln. Läuft nicht gut, aber immerhin ein schöner Barsch. Urlaub beendet. Freue mich auf die Redaktion – endlich Erholung!
 
 
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