Mit den Kumpels unterwegs (06/2008)

 

Arnulf Ehrchen
Arnulf Ehrchen
Viele von Ihnen machen es sicher auch: einmal im Jahr mit den Kumpels auf Männer-Tour zum Angeln fahren. Wir hier in der Redaktion sind da nicht anders. Einmal im Jahr fahren wir ins „Redaktionswochenende", meist rüber nach Dänemark. Wir besprechen in diesem Rahmen zwar auch unsere Hefte, Reisen oder Messeauftritte, aber daneben machen wir das, was wir alle am liebsten tun: angeln! Um dem Ganzen eine gewisse Würze zu geben, veranstalten wir einen kleinen, internen Wettkampf. Es geht zwar nicht um Preisgelder oder Sachgewinne, dafür aber um etwas viel Spannenderes – den Eintrag auf dem redaktionseigenen „Ehrenteller". Inzwischen gibt es da sogar zwei von: einen für das Einzelangeln, traditionell am ersten Angeltag ausgetragen, und einen für die Team-Wertung an Tag zwei. Ein mit Spannung erwartetes Highlight schon vor der Abreise ist immer das Reglement, das vom „Fest-Komittee", bestehend aus Tobias Norff und Sven Klöer, erstellt wird. Denn die beiden bauen gerne ein paar Hindernisse ein, um die Sache noch spannender zu machen. Im April 2008 am Forellensee hieß es da zum Beispiel: Naturköder, Paste und aromatisierte Köder verboten! Zumindest an Tag eins in der Einzelwertung. Doch am Vorabend des Angelns hatte jeder die Chance, beim Knobeln eines der heiß begehrten Gläser mit Paste oder künstlichen, aromatisierten Bienenmaden zu gewinnen. Eins ist sicher: Mit einem Glas weiße Paste schläft man selbst vorm Wettkampftag ganz beruhigt ein... Was bei uns Wettangeln bedeutet, zeigt sich aber – zum Glück– immer wieder auch mitten im „Spiel"  an sportlichen Gesten: Die Frage „Bringst Du mir ein Bier mit?" wird auch bei den „Gegnern" immer mit einwem Ja beantwortet. Und wenn einer einen dicken Fisch gehakt hat, muss er sich auch keine Sorgen machen, dass der Nebenmann beim Keschern absichtlich unvorsichtig zu Werke geht. Das Schönste an beiden Angeltagen unseres Redaktionswochenendes ist aber sicher das Fachsimpeln nach dem Angeln: „Wenn ich die Dicke hinten in der Ecke gelandet hätte, dann wäre es noch einmal richtig knapp geworden!" „Morgen probiere ich es auch mit den grünen Twistern. Obwohl, wenn der Wind wirklich dreht, ist vielleicht Fliege besser..." Abends setzen wir uns dann bei einem guten Essen zusammen, quatschen meist bis tief in die Nacht und lachen über all die Geschichten, die wir am Wasser schon so erlebt haben. Auch wenn wir manche Geschichte der dienstälteren Kollegen schon so oft gehört haben, dass wir sie alle gleich selber erzählen könnten. Ach ja, wer hat’s eigentlich 2008 „auf den Teller" geschafft? Das verraten wir Ihnen in unsere Juli-Ausgabe. Bis dahin viel Spaß mit diesem Heft – und mit den Kumpels, falls Sie auf Tour gehen!
 
 
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