Florian Läufer

Geschrieben von Administrator am .

Fester freier Mitarbeiter
9. März 1970
Hamburg
verheiratet, 2 Kinder
Von A bis Z, Hauptsache Flossen
Je exotischer, desto besser
Angeln, Fotografie, Reisen, Lesen, Kochen

 

Knirps mit Kescher

Wie ich zum Angeln gekommen bin?
Ich wurde gezwungen! Im zarten Alter von 13 Jahren ging es mit der Familie in den Sommerferien das erste Mal in den Bayerischen Wald. Mein Vater packte seine Teleskopruten aus seiner Jugendzeit ein und drohte an, mit mir zum Angeln zu gehen. Nichts erschien mir zum damaligen Zeitpunkt langweiliger, als mit einer ordentlichen Portion Hummeln im Hintern stundenlang auf einen Schwimmer im Wasser starren zu müssen. Ich protestierte energisch. Mein Dad setzte sich (natürlich) durch, ich musste meine ersten Fische fangen – und fand das entgegen meiner Erwartung ziemlich spannend. Langeweile? Die war nicht mal in Spurenelementen vorhanden.
Florian LäuferNach den Sommerferien ging es Schlag auf Schlag: Die Sportfischerprüfung war in Windeseile bestanden und schon bald wurde ich Mitglied im örtlichen Angelverein und nahm erfolgreich an den vielen Vereinsangeln teil. Von nun an drehte sich für mich die Welt nur noch um Fische, nicht um die Sonne. Einige Jahre angelte ich in der Wettkampfgruppe des Vereins und belegte mehrere Male vorderste Plätze bei den Hamburger Meisterschaften und später sogar einen Medaillenplatz bei der Deutschen Meisterschaft.  Als das Setzkescherverbot in Kraft trat und die gefangenen Fische getötet werden mussten, distanzierte ich mich von dieser Angelei und begann 1990 sehr intensiv auf Karpfen zu fischen, ohne allerdings die anderen Fischarten zu vernachlässigen. Früh verließ ich das Elternhaus und zog in die Schweiz, um meinem damaligen Beruf  als Koch nachzugehen. Damit war gleichzeitig ein weiterer Grundstein gelegt, der bis heute meine Angelei beeinflusst: Fernweh. Immer öfter ging ich auf Reisen. In der einen Hand die Angelrute, in der anderen den Fotoapparat. All die tollen Fische, Fotos und Eindrücke wollte ich natürlich mit anderen teilen – am liebsten gleich mit der ganzen Welt. Dadurch entdeckte ich meine dritte große Leidenschaft: das Schreiben für Angelmagazine. Und weil ich immer auf der Suche nach Steigerungen und Herausforderungen bin, veröffentlichte ich in den vergangenen Jahren zusätzlich mehrere Angelbücher.
Inzwischen habe ich auf fünf Kontinenten meine Angelrute ausgeworfen und kehrte stets mit stimmungsvollen Fotos im Gepäck zurück, die in den vergangenen 20 Jahren in vielen europäischen Angelmagazinen abgedruckt wurden und seit 2003 verstärkt auch in der Rute & Rolle. Aus der Verbindung zum Heft wurde bald eine Freundschaft zur gesamten Redaktion und nach einigen beruflichen Irrwegen, bin ich inzwischen zu einem Bestandteil der dynamischen Truppe geworden.